Ein Besuch beim Kinderorthopäden muss kein aufregendes Erlebnis sein – weder für Ihr Kind noch für Sie. In meiner Praxis lege ich großen Wert auf eine ruhige, kindgerechte Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen.
Was sollten Sie mitbringen?
- Gelbes Untersuchungsheft (U-Heft) – immer dabei
- Vorhandene Befunde: Röntgenbilder, MRT-CDs, Arztbriefe, Therapieberichte
- Überweisungsschein, falls vorhanden
- Einlagen, Orthesen, Schienen und Hilfsmittel (wie Brille)
- Kurze Videos vom Gangbild oder auffälligen Bewegungen sind ggf. hilfreich
So läuft der erste Termin ab
Schritt 1 – Anamnese
Ich nehme mir Zeit, Ihre Beobachtungen und Sorgen zu verstehen. Was ist Ihnen aufgefallen? Seit wann? Gibt es Schmerzen? Wie entwickelt sich Ihr Kind motorisch? Ebenso gehören auch Fragen zu bisherigen Erkrankungen, Verletzungen, sportlichen Aktivitäten und zur familiären Gesundheitsgeschichte dazu.
Schritt 2 – Untersuchung
Ich untersuche Ihr Kind spielerisch und altersgerecht. Je nach Alter und Fragestellung schaue ich mir z.B. Haltung, Wirbelsäule, Hüften, Beinachsen, Füße und Gangbild an. Motorische Tests helfen mir, pathologische Bewegungsmuster zu erkennen. Bei Säuglingen gehört der Hüftultraschall dazu.
Schritt 3 – Diagnostik
Falls nötig, führe ich direkt vor Ort eine Ultraschalluntersuchung durch. In seltenen Fällen kann eine weitere Bildgebung (Röntgen, MRT) auswärts notwendig sein.
Schritt 4 – Besprechung
Ich erkläre Ihnen verständlich, was ich festgestellt habe – mit klaren Worten, ohne unnötige medizinische Fachbegriffe. Gemeinsam besprechen wir, ob eine Behandlung notwendig ist und wie diese aussehen kann.
Tipps für einen entspannten Besuch
- Erklären Sie Ihrem Kind vorher in einfachen Worten, was passiert
- Kommen Sie entspannt und ohne Zeitdruck
- Säuglinge: am besten satt und ausgeruht mitbringen
- Kleinkinder: ein Lieblingsspielzeug gibt Sicherheit
- Schreiben Sie sich Ihre Fragen vorher auf – dann vergessen Sie nichts