Der Knick-Senkfuß (auch Knick-Plattfuß) ist einer der häufigsten Gründe, warum Eltern mit ihrem Kind zum Kinderorthopäden kommen. Vorab die wichtigste Nachricht: In den allermeisten Fällen handelt es sich um eine völlig normale Entwicklungsstufe, die keiner Behandlung bedarf.

Was ist ein Knick-Senkfuß?

Beim Knick-Senkfuß knickt die Ferse nach innen (Valgusstellung), und das Fußlängsgewölbe ist abgeflacht. Das sieht bei Kleinkindern oft dramatischer aus, als es ist: Fast alle Kinder haben in den ersten Lebensjahren einen Knick-Senkfuß.

Die Zahlen sprechen für sich

Wann ist ein Knick-Senkfuß behandlungsbedürftig?

Eine Behandlung ist notwendig, wenn:

Braucht mein Kind Einlagen?

Diese Frage höre ich sehr häufig. Die wissenschaftliche Studienlage ist eindeutig: Bei flexiblen, schmerzfreien kindlichen Knick-Senkfüßen haben Einlagen keinen nachweisbaren Effekt auf die Fußentwicklung. Was hingegen nachweislich hilft, ist häufiges Barfußlaufen auf verschiedenen Untergründen.

Einlagen können sinnvoll sein bei Schmerzen unter Belastung, pathologischen (krankhaften) Fußfehlstellungen oder begleitend bei neurologischen Grunderkrankungen.

Was können Eltern tun?

Wie kann ich behilflich sein?

Praxis OrthoKind · Andrea van Wasen · Bredeneyer Straße 122, 45133 Essen