In der Kinderorthopädie spielt die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) eine besonders wichtige Rolle. Anders als beim Röntgen kommt sie völlig ohne Strahlenbelastung aus – ein entscheidender Vorteil gerade bei Kindern, deren Gewebe empfindlicher auf Strahlung reagiert.
Einsatzgebiete in meiner Praxis
Hüftsonographie bei Säuglingen
Die wohl bekannteste Anwendung in der Kinderorthopädie: Der Hüftultraschall nach Graf zur Früherkennung der Hüftdysplasie im Rahmen der U3 und bei Verlaufskontrollen.
Gelenkuntersuchungen
Ultraschall ermöglicht mir, Gelenkergüsse, Entzündungen und strukturelle Veränderungen an Gelenken schnell und unkompliziert zu beurteilen – zum Beispiel bei Verdacht auf Hüftschnupfen, Kniegelenkerguss oder Gelenkschmerzen.
Weichteiluntersuchungen
Sehnen, Muskeln, Bänder und Schleimbeutel lassen sich hervorragend mit Ultraschall darstellen. Bei Sportverletzungen, Überlastungsbeschwerden oder unklaren Schwellungen gibt die Sonographie schnelle Antworten.
Verlaufskontrollen
Auch zur Beurteilung von Therapieerfolgen eignet sich der Ultraschall ideal – etwa bei der Verlaufskontrolle einer Hüftdysplasie oder bei der Beurteilung von Heilungsprozessen nach Verletzungen.
Vorteile der Ultraschall-Diagnostik bei Kindern
- Keine Strahlenbelastung
- Schmerzfrei und nicht-invasiv
- Ergebnisse sofort verfügbar
- Beliebig oft wiederholbar
- Kein Stillhalten über längere Zeit nötig
- Ideal für Verlaufskontrollen