Sanft, unterstützend, kindgerecht.
Kinesiotape und Gitter-Tape sind zwei sehr schonende Methoden, um den Bewegungsapparat von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Beide Techniken arbeiten ohne Medikamente und ohne Druck – sie nutzen die natürliche Bewegung der Haut und der darunterliegenden Strukturen.
Kinesiotape
Kinesiotape kann helfen, verspannte Bereiche zu entlasten, die Durchblutung zu fördern, zu stabilisieren oder Bewegungen angenehmer zu machen. Es wird elastisch auf die Haut geklebt und passt sich allen Aktivitäten an – vom Krabbeln bis zum Sport.
Gitter-Tape
Gitter-Tape wirkt punktueller. Die kleinen, netzförmigen Pflaster werden auf besonders empfindliche oder überlastete Stellen gesetzt und können dort die lokale Spannung regulieren. Viele Kinder empfinden es als angenehm, weil es kaum spürbar ist.
Wann ist eine Tape-Anwendung sinnvoll?
Bei sportlich aktiven Kindern und Jugendlichen können Kinesiotape und Gitter-Tape eine sanfte Unterstützung bieten. Sie helfen, überlastete Bereiche zu entlasten, geben das Gefühl von Stabilität, können Bewegungen angenehmer machen und das Körpergefühl verbessern – ohne die Beweglichkeit einzuschränken.
Auch bei leichten Fehlstellungen oder asymmetrischen Bewegungsmustern können Tapes Orientierung geben: Sie erinnern den Körper an eine günstigere Haltung oder Bewegung, ohne ihn festzuhalten. Gerade im Wachstum, wenn sich Strukturen schnell verändern, kann das eine hilfreiche Ergänzung sein.
Tapes als sinnvolle Ergänzung
Beide Methoden sind gut verträglich und eignen sich als ergänzende Unterstützung - Tapes ersetzen grundsätzlich keine Therapie, können aber sinnvoll begleiten – zum Beispiel bei wiederkehrenden Beschwerden, nach kleinen Verletzungen oder in intensiven Wachstumsphasen.
Mein Ansatz: Ich entscheide gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind, ob und welche Tapeform sinnvoll ist. Tapes sind für mich immer ein Baustein im Gesamtkonzept – nie eine isolierte Lösung.